Der Omnivore beziehungsweise Teilzeitvegetarier ist nun 'rischtischer' Vegetarier.
Die tierischen Sachen, die im Gefrierfach noch vor sich hin gammelten, wurden weggefuttert und nun kommt nix Neues. Hurra!
Im Zuge dessen gab es am Freitag ein letztes Mal Burger. Also, richtige Burger und die mit der Veggie Patty Variante aus dem Aldi. Die waren echt nicht unlecker, aber ich kann nicht wirklich sagen, nach was die Dinger geschmeckt haben. Seltsam irgendwie.
Ansonsten mümmel ich momentan unglaublich gern Couscous in vielenvielen Varianten. Manchmal auch ohne alles. Ich fand das Zeug ja schon immer lecker, aber mittlerweile könnt ich mich reinlegen.
Kochtechnisch bin ich derzeit allerdings eh was einfallslos, was daran liegt, dass ich generell nicht so den großen Hunger habe. Dazu kommt weiterhin die Arbeitsintensivität... oder vielleicht auch die Tatsache, dass ich eine nichts vertragende Memme bin. Es darf geraten werden.
Am Samstag ereilte mich doch tatsächlich meine erste ultimative Versuchung. Die Mutter des Vegetariers feierte ihren 60. Geburtstag nach und im Zuge dessen gab es natürlich Buffet. Glücklicherweise asiatisch, womit es leckeres vegetarisches Angebot gab. Und Ente. Gebratene Ente. Mit dieser asiatischen Pastenkruste. In unglaublich viel. Und duftend. Was für ein Kack! Ich hab' überlegt, ob ich soll. Aber alleine die Schmach hielt mich ab. Vegetariertum verkünden und dann als erste Amtshandlung erstmal Ente fressen, ist dann doch nicht so pralle. Ich hab' sogar überlegt, ob ich mich zum toten Tier schleichen soll, wenn alle mit essen fertig sind.
Auch nicht gemacht, war mir zu doof. Also erfolgreich bestanden. Und Hunger auf Ente erhalten.
Heute wird vermutlich Vegetariertag. Wir haben uns endlich einen Sandwichmaker gekauft und die veganen Varianten enthalten entweder was teesemäßiges (was ich nicht habe) oder gar nichts, was die ganze Sache für mich doch was zu trocken macht. Also gibt's heute vermutlich Käse für mich. Ich werd aber gleich nochmal google bemühen um zu checken, ob ich nicht doch was lecker anmutendes käsefreies finde. Aber Sandwiches ohne Käse... ich weiß ja nich'.
Montag, 11. Juli 2011
Montag, 4. Juli 2011
Mitleid!
Bitte, jede Menge Mitleid!
Ich erwähnte ja, dass ich mich in die Netto Veganschnitzel verliebt habe.
Da wir letztens im Aldi waren, hab' ich mir die dortigen Hausmarkepseudoschnitzel mal mitgenommen.
Gestern Abend - im mal wieder vorhandenen und generell immer viel zu dominanten - Faulsein, hab' ich mir die gebruzelt und mir Schnitzelbrötchen gegönnt.
Heute Morgen erwachte ich mit gefühltem Stein im Magen. Mir war ja so schlecht. Und ich musste ständig aufstoßen. Vom Sojaschnitzel.
Den ganzen Tag war ich echt magenschonend. Kein Kaffee, keine Kippen, keine Nahrung. Okay, letzteres eher wegen der Arbeit. Ich war besorgt.
Und hab' den ganzen Tag nur Müll gemacht. Einen Fehler nach dem Anderen, bis ich so gereizt war, dass ich fast losgeflennt habe.
Glücklicherweise kam vorher der Feierabend vorbei. Der Gute! Den ganzen Tag hab ich auf ihn gewartet.
Nun bin ich daheim, trinke Kräutertee und frage mich:
Woran kann ich merken, wenn das Sojaschnitzel gammelig ist?
Es schmeckte nämlich echt lecker.
Ich erwähnte ja, dass ich mich in die Netto Veganschnitzel verliebt habe.
Da wir letztens im Aldi waren, hab' ich mir die dortigen Hausmarkepseudoschnitzel mal mitgenommen.
Gestern Abend - im mal wieder vorhandenen und generell immer viel zu dominanten - Faulsein, hab' ich mir die gebruzelt und mir Schnitzelbrötchen gegönnt.
Heute Morgen erwachte ich mit gefühltem Stein im Magen. Mir war ja so schlecht. Und ich musste ständig aufstoßen. Vom Sojaschnitzel.
Den ganzen Tag war ich echt magenschonend. Kein Kaffee, keine Kippen, keine Nahrung. Okay, letzteres eher wegen der Arbeit. Ich war besorgt.
Und hab' den ganzen Tag nur Müll gemacht. Einen Fehler nach dem Anderen, bis ich so gereizt war, dass ich fast losgeflennt habe.
Glücklicherweise kam vorher der Feierabend vorbei. Der Gute! Den ganzen Tag hab ich auf ihn gewartet.
Nun bin ich daheim, trinke Kräutertee und frage mich:
Woran kann ich merken, wenn das Sojaschnitzel gammelig ist?
Es schmeckte nämlich echt lecker.
Sonntag, 3. Juli 2011
Aus aktuellem Anlass...
... präsentiere ich - erfreut und erstaunt - mein perfektes Auberginenarrangement. Da ich mich ja wieder an den Inhalt des Kühlschrankes zurück erinnerte und eben nicht wollte, dass der vergammelt, habe ich gestern alles geschnibbelt, was weg musste.
Angefangen hat der Tag also mit einem Avocadobrot. Avocado gemanscht, Salz, Pfeffer, ein wenig Zitrone... eklig. Absolut eklig! Zweimal reingebissen, dann beim Versuch gescheitert, es dem Teilzeit-Vegetarier aufs Auge zu drücken. Wofür führt man eigentlich eine Beziehung, wenn das geliebte Wesen sich nichtmal bereit erklärt, für einen den Mülleimer zu mimen?
Abends dann aber... hrhr! Völlig rezept- und jede Menge planlos, wusste ich nur, dass ich Couscous machen wollte und eben die Testaubergine. Der teilgefasste Plan sah eigentlich Brokkoli vor (weil der ja so schick grün ist), aber aufgrund der späten Einkaufsstunde gab es im Aldi lediglich noch einen Blumenkohl im traurig leeren Gemüseregal. Also schnappte ich mir den, ich konnte den da so allein und einsam schließlich nicht liegen lassen.
Jedenfalls: Blumenkohl, rote Paprika, Aubergine in Gemüsebrühe eine Weile köcheln lassen. Überschüssige Brühe abkippen, Couscous rein, Sojasauce, Zitronensaft, Curry, Basilikum und ein kleiner Schuss Sojasahne und tada: Sowat von lecker!
Mit Mengenangaben kann ich nicht dienen, ich hab einfach alles reingekippt und immer so gerührt, dass der Couscous nicht zu feucht wird. Außerdem bin ich eben Planlosköchin. Was in diesem Fall ausnehmend gut gelang.
Zwei kleine Wermutstropfen gab es allerdings:
Ich habe vorher beim Zubereiten von den Bällchen schon soviel genascht und gemopst, dass ich beim eigentlichen Essen kaum noch Hunger hatte und dementsprechend viel stehen gelassen habe.
Das andere war weitaus schlimmer: Der Teilzeit-Vegetarier hat sich Gorgonzolasauce selbst gemacht. Generell finde ich es ja immer eklig, wenn er sich mit Käsesauce versorgt. Normalerweise nimmt er irgendein Fertigzeugglas, das nach dem Aufwärmen extrem nach Erbrochenem riecht. An den Geruch hab' ich mich halbwegs gewöhnt.
Die selbstgemachte Sauce allerdings... ich kann das nur schwer beschreiben. Es roch wie seas nasser Hund, der gerade an einem Pansenknochen rumkaut und Blähungen hat.
So, und nun widme ich mich mal wieder den wichtigen Dingen des Lebens. Ich wurde wieder mit dem Fluss der Zeit angefixt und werd gleich mal den Vogt zum Jagdrevier bringen. Ach...
Angefangen hat der Tag also mit einem Avocadobrot. Avocado gemanscht, Salz, Pfeffer, ein wenig Zitrone... eklig. Absolut eklig! Zweimal reingebissen, dann beim Versuch gescheitert, es dem Teilzeit-Vegetarier aufs Auge zu drücken. Wofür führt man eigentlich eine Beziehung, wenn das geliebte Wesen sich nichtmal bereit erklärt, für einen den Mülleimer zu mimen?
Abends dann aber... hrhr! Völlig rezept- und jede Menge planlos, wusste ich nur, dass ich Couscous machen wollte und eben die Testaubergine. Der teilgefasste Plan sah eigentlich Brokkoli vor (weil der ja so schick grün ist), aber aufgrund der späten Einkaufsstunde gab es im Aldi lediglich noch einen Blumenkohl im traurig leeren Gemüseregal. Also schnappte ich mir den, ich konnte den da so allein und einsam schließlich nicht liegen lassen.
Jedenfalls: Blumenkohl, rote Paprika, Aubergine in Gemüsebrühe eine Weile köcheln lassen. Überschüssige Brühe abkippen, Couscous rein, Sojasauce, Zitronensaft, Curry, Basilikum und ein kleiner Schuss Sojasahne und tada: Sowat von lecker!Mit Mengenangaben kann ich nicht dienen, ich hab einfach alles reingekippt und immer so gerührt, dass der Couscous nicht zu feucht wird. Außerdem bin ich eben Planlosköchin. Was in diesem Fall ausnehmend gut gelang.
Zwei kleine Wermutstropfen gab es allerdings:
Ich habe vorher beim Zubereiten von den Bällchen schon soviel genascht und gemopst, dass ich beim eigentlichen Essen kaum noch Hunger hatte und dementsprechend viel stehen gelassen habe.
Das andere war weitaus schlimmer: Der Teilzeit-Vegetarier hat sich Gorgonzolasauce selbst gemacht. Generell finde ich es ja immer eklig, wenn er sich mit Käsesauce versorgt. Normalerweise nimmt er irgendein Fertigzeugglas, das nach dem Aufwärmen extrem nach Erbrochenem riecht. An den Geruch hab' ich mich halbwegs gewöhnt.
Die selbstgemachte Sauce allerdings... ich kann das nur schwer beschreiben. Es roch wie seas nasser Hund, der gerade an einem Pansenknochen rumkaut und Blähungen hat.
So, und nun widme ich mich mal wieder den wichtigen Dingen des Lebens. Ich wurde wieder mit dem Fluss der Zeit angefixt und werd gleich mal den Vogt zum Jagdrevier bringen. Ach...
Freitag, 1. Juli 2011
Neues von der Front
Es ist nicht so, als wäre das Veganvorhaben gescheitert, ich hab' derzeit lediglich arbeitsbedingt wenig Zeit zum internetisieren. Und die Zeit die ich habe, verbringe ich halbtot auf der Couch. Oder in der Stadt. Wie auch immer, ich vermute mal, dass ich das Wochenende zu einem ausführlicheren Update und gebührenden Nachlesen nutzen werde.
Ich bin jedenfalls noch zufrieden dabei, einiges Gekochte der letzten Tage war echt lecker, anderes war okay. Eine 'Versündigung' habe ich aber zu vermelden: Ein Viertel TK-Spinatpizza. Und dem Vorbild anderer Mutmacher folgend, hab ich das schlechte Gewissen verdrängt. Die duftete halt so lecker.
So, Holland und die Couch rufen.
Ich wünsche dem geneigten Leser / der geneigten Leserin einen wundervollen Start ins Wochenende.
Ich bin jedenfalls noch zufrieden dabei, einiges Gekochte der letzten Tage war echt lecker, anderes war okay. Eine 'Versündigung' habe ich aber zu vermelden: Ein Viertel TK-Spinatpizza. Und dem Vorbild anderer Mutmacher folgend, hab ich das schlechte Gewissen verdrängt. Die duftete halt so lecker.
So, Holland und die Couch rufen.
Ich wünsche dem geneigten Leser / der geneigten Leserin einen wundervollen Start ins Wochenende.
Montag, 27. Juni 2011
Am Wochenende...
... habe ich mich selbst und anscheinend auch mein Umfeld überrascht.
Erstmal gab' es ein extrem leckeres Kartoffel-Curry, wovon ich hoffentlichst noch das Rezept bekomme.
Nach dem Essen hab' ich erfahren, dass da Blumenkohl drin war. Gut versteckt durch das schöne currygelb und es überraschte mich deshalb, weil ich diesen Kohl bewusst nie gemocht habe.
Dazu gab es Gurkensalat, den ich mir freiwillig großzügig aufgescheppt habe und auch der war lecker.
Salatgurke... eins der Gemüsedinger, deren Geruch allein schon ekligst für mich war. Nun find' ich's lecker.
Zeit also, rauszufinden, ob ich immer noch der Meinung bin, dass Avocado nach Seife und Aubergine nach Autoreifen schmeckt.
Gestern Abend ging es dann, aufgrund akuten Hungers des Teilzeit-Omnivoren, doch noch zum Lieblingsasiaten. Dort haben wir uns beide Tofu-Gemüse mit Erdnuss-Kokos-Zitronengras-Soße bestellt und äußerst genossen. Wegen der Sprachbarriere konnte ich allerdings nicht rausfinden, ob der Kram nun vegan oder 'nur' vegetarisch ist.
Nach dem Essen übersprang ich frisch gestärkt die erste vegane Hürde: Meine Mama rief an und fragte, was es Neues gibt. Interessanterweise folgte keine Diskussion über angebliche Mangelernährung sondern lediglich ein: 'Oh... echt?' Ich kann die Aussage zwar nicht ganz deuten, aber immerhin musste ich mich ausnahmsweise mal nicht erklären.
Morgens hab ich mich dann mal dem großen terroristischen Waagecheck unterworfen. Ich hoffe ja darauf, Gewicht zu verlieren und bin gespannt, ob sich was tut. Wehe, wenn nicht!
Stolz präsentierte der Teilzeit-Omnivore mir in der Mittagspause seinen ergatterten, fleischlosen Nudelsalat. Echt goldig, diese fast schon kindliche 'guck mal' Freude.
Heute Abend koche ich doch mal wieder selber. Ich hab' Lust auf mein erstes Mal Chili mitohne Carne.
Erstmal gab' es ein extrem leckeres Kartoffel-Curry, wovon ich hoffentlichst noch das Rezept bekomme.
Nach dem Essen hab' ich erfahren, dass da Blumenkohl drin war. Gut versteckt durch das schöne currygelb und es überraschte mich deshalb, weil ich diesen Kohl bewusst nie gemocht habe.
Dazu gab es Gurkensalat, den ich mir freiwillig großzügig aufgescheppt habe und auch der war lecker.
Salatgurke... eins der Gemüsedinger, deren Geruch allein schon ekligst für mich war. Nun find' ich's lecker.
Zeit also, rauszufinden, ob ich immer noch der Meinung bin, dass Avocado nach Seife und Aubergine nach Autoreifen schmeckt.
Gestern Abend ging es dann, aufgrund akuten Hungers des Teilzeit-Omnivoren, doch noch zum Lieblingsasiaten. Dort haben wir uns beide Tofu-Gemüse mit Erdnuss-Kokos-Zitronengras-Soße bestellt und äußerst genossen. Wegen der Sprachbarriere konnte ich allerdings nicht rausfinden, ob der Kram nun vegan oder 'nur' vegetarisch ist.
Nach dem Essen übersprang ich frisch gestärkt die erste vegane Hürde: Meine Mama rief an und fragte, was es Neues gibt. Interessanterweise folgte keine Diskussion über angebliche Mangelernährung sondern lediglich ein: 'Oh... echt?' Ich kann die Aussage zwar nicht ganz deuten, aber immerhin musste ich mich ausnahmsweise mal nicht erklären.
Morgens hab ich mich dann mal dem großen terroristischen Waagecheck unterworfen. Ich hoffe ja darauf, Gewicht zu verlieren und bin gespannt, ob sich was tut. Wehe, wenn nicht!
Stolz präsentierte der Teilzeit-Omnivore mir in der Mittagspause seinen ergatterten, fleischlosen Nudelsalat. Echt goldig, diese fast schon kindliche 'guck mal' Freude.
Heute Abend koche ich doch mal wieder selber. Ich hab' Lust auf mein erstes Mal Chili mitohne Carne.
Samstag, 25. Juni 2011
Schwäche
Gestern hab' ich mir zwei Chili Cheese Nuggets reingezogen. Ich könnte nun behaupten, dass nix anderes mehr dagewesen wäre oder sonstwas, aber eigentlich hatte ich nur Hunger auf die Dinger.
In der Schwäche dann aber doch einen Vorteil für mich gefunden, denn das erste Mal in meinem Leben schmeckten die mir nicht. Das schlechte Gewissen isst jetzt allem Anschein nach offiziell mit.
Abends war ich erst ziemlich kochunmotiviert, wollte daher was schnelles und hab' mich daher über Salatreste hergemacht, dazu ein paar Grünkernbratlinge versuchsweise zubereitet und Zwiebelchen drüber gekippt. Eigentlich nur zum Magenfüllen, war aber erstaunlicherweise echt lecker.
Gerade hab' ich von Bionor Culinessa Bärlauch-Pastete probiert. Aufgrund der Würzmischung riechen diese Pasteten für mich erstmal immer nach Leberwurst und somit nach Ekel.
Schmeckt aber nicht so wie es riecht und aussieht, sondern war lecker.
Dennoch werde ich wohl doch dazu übergehen, mir meine Aufstriche selber zu machen, dann weiß ich wenigstens wirklich was wie drin ist.
Vor, während und nach unserem gestrigen Einkauf, unterhielten sich der Omnivore und ich uns noch über unsere Essgewohnheiten. Bedingt dadurch, dass er vorschlug, abends mal wieder zu unserem Lieblingsthailänder zu gehen. Ich erklärte ihm dann doch mal, dass ich mindestens einen Monat so konsequent wie möglich leben will und er verkündete seine Absicht, sich von nun an vegetarisch ernähren zu wollen. Ich schlackerte mit den großen Ohren. Hervorragend, erleichtert meine Ernährung ja auch ungemein, wenn wir gar kein Fleisch mehr im Haus hätten.
Mehr gibt's nicht mitzuteilen, zumal ich es heute auch ein wenig eilig habe. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen und dann steht mir ein wundervolles Restwochenende bevor. Zumindest gehe ich mal stark davon aus. Hurra!
In der Schwäche dann aber doch einen Vorteil für mich gefunden, denn das erste Mal in meinem Leben schmeckten die mir nicht. Das schlechte Gewissen isst jetzt allem Anschein nach offiziell mit.
Abends war ich erst ziemlich kochunmotiviert, wollte daher was schnelles und hab' mich daher über Salatreste hergemacht, dazu ein paar Grünkernbratlinge versuchsweise zubereitet und Zwiebelchen drüber gekippt. Eigentlich nur zum Magenfüllen, war aber erstaunlicherweise echt lecker.
Gerade hab' ich von Bionor Culinessa Bärlauch-Pastete probiert. Aufgrund der Würzmischung riechen diese Pasteten für mich erstmal immer nach Leberwurst und somit nach Ekel.
Schmeckt aber nicht so wie es riecht und aussieht, sondern war lecker.
Dennoch werde ich wohl doch dazu übergehen, mir meine Aufstriche selber zu machen, dann weiß ich wenigstens wirklich was wie drin ist.
Vor, während und nach unserem gestrigen Einkauf, unterhielten sich der Omnivore und ich uns noch über unsere Essgewohnheiten. Bedingt dadurch, dass er vorschlug, abends mal wieder zu unserem Lieblingsthailänder zu gehen. Ich erklärte ihm dann doch mal, dass ich mindestens einen Monat so konsequent wie möglich leben will und er verkündete seine Absicht, sich von nun an vegetarisch ernähren zu wollen. Ich schlackerte mit den großen Ohren. Hervorragend, erleichtert meine Ernährung ja auch ungemein, wenn wir gar kein Fleisch mehr im Haus hätten.
Mehr gibt's nicht mitzuteilen, zumal ich es heute auch ein wenig eilig habe. Ein paar Dinge sind noch zu erledigen und dann steht mir ein wundervolles Restwochenende bevor. Zumindest gehe ich mal stark davon aus. Hurra!
Freitag, 24. Juni 2011
Meine zwei Cents: WWF
Es war einmal vor langer langer Zeit, da gab es zwei WWFs. Einmal den World Wide Fund for Nature und die World Wrestling Federation.
Wie man sich als Mensch mit Hirn vielleicht denken kann, haben beide Organisationen - abgesehen von den Initialien - nichts miteinander zu tun.
Viele Jahre ging das gut. Datiert ist die anfängliche gemeinsame Nutzung auf 1979.
Außergerichtlich wurde sich angeblich darauf geeinigt, dass die Wrestlingorganisation die Kürzel nicht außerhalb Nordamerikas verwenden dürfe. Was spätestens mit Beginn des Internets recht schwierig wurde. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber solange ich mich zurück erinnern kann, flimmerte mir zu Beginn einer Sendung immer das WWF Logo (also das ohne den Panda) entgegen.
2000 reichte der World Wide Fund for Nature Klage ein. Die Organisation wäre viel älter als die der Wrestler, hätte daher die Rechte an dem Kürzel und - was das Wichtigste ist - will in keiner Weise in Verbindung mit Gewalt gebracht werden.
Ich stelle mir also vor:
Im Internet suche ich nach dem Panda-WWF, tippe intuitiv wwf.com ein und lande plötzlich auf einer Seite, wo Kerle so tun, als würden sie sich verprügeln. Ich denke natürlich niemals 'ich glaube, ich bin hier falsch!' sondern direkt 'boah, der WWF ist ja voll für Gewalt!'
Unterstellt man mir als potentiellem Pandaunterstützer also, dass ich nicht in der Lage bin, das zu unterscheiden? Hält man mich für vollkommen bescheuert?
Wie auch immer, die Klage kam durch, die Wrestlingorganisation musste sich umbenennen.
Eine weitere Klage seitens der Pandas folgte, da die nun neu genannte WWE ihre alten Produkte immer noch mit dem WWF Kürzel vertrieb. Was dazu führte, dass bei alten Sendungen z.B. das WWF Logo durch eine schicke Pixellandschaft oder einen Weichzeichnerbalken ersetzt wurde.
Damit bloß alles den Richtlinien entspricht.
2002 folgte eine weitere Klage auf 360 Millionen Dollar (!) vom Panda aufgrund der Namensrechte, die allerdings im Sande verlief. Seitdem kebbeln sich beide Organisationen darum, wer nun was darf.
Die Seite wwf.com, die ja ursprünglich absoluter Stein des Anstoßes war, liegt übrigens brach. Die will anscheinend doch keiner mehr.
Für mich ist die ganze Angelegenheit eigentlich eine hochgeschaukelte Bagatelle. Wenn ich tierschützerisch unterwegs sein will, sind mir schwitzende halbnackte Männer recht egal. Dass aus dieser Angelegenheit aber etwas geworden ist, das sich jahrelang gerichtlich hinzog - und somit Unsummen von Geld verschlang - ist genau das, was den WWF für mich absolut nicht unterstützenswert macht.
Eine Bagatelle, ja. Aber wenn es mit solchen Kleinigkeiten schon anfängt, frage ich mich halt, wie dann bei größeren Dingen vorgegangen wird.
Die ARD-Doku hat es mir gezeigt. Nicht mal wirklich aufgrund der gesehenen Bildern, sondern lediglich durch die Aussagen von der Biomassebeauftragten.
Wie man sich als Mensch mit Hirn vielleicht denken kann, haben beide Organisationen - abgesehen von den Initialien - nichts miteinander zu tun.
Viele Jahre ging das gut. Datiert ist die anfängliche gemeinsame Nutzung auf 1979.
Außergerichtlich wurde sich angeblich darauf geeinigt, dass die Wrestlingorganisation die Kürzel nicht außerhalb Nordamerikas verwenden dürfe. Was spätestens mit Beginn des Internets recht schwierig wurde. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber solange ich mich zurück erinnern kann, flimmerte mir zu Beginn einer Sendung immer das WWF Logo (also das ohne den Panda) entgegen.
2000 reichte der World Wide Fund for Nature Klage ein. Die Organisation wäre viel älter als die der Wrestler, hätte daher die Rechte an dem Kürzel und - was das Wichtigste ist - will in keiner Weise in Verbindung mit Gewalt gebracht werden.
Ich stelle mir also vor:
Im Internet suche ich nach dem Panda-WWF, tippe intuitiv wwf.com ein und lande plötzlich auf einer Seite, wo Kerle so tun, als würden sie sich verprügeln. Ich denke natürlich niemals 'ich glaube, ich bin hier falsch!' sondern direkt 'boah, der WWF ist ja voll für Gewalt!'
Unterstellt man mir als potentiellem Pandaunterstützer also, dass ich nicht in der Lage bin, das zu unterscheiden? Hält man mich für vollkommen bescheuert?
Wie auch immer, die Klage kam durch, die Wrestlingorganisation musste sich umbenennen.
Eine weitere Klage seitens der Pandas folgte, da die nun neu genannte WWE ihre alten Produkte immer noch mit dem WWF Kürzel vertrieb. Was dazu führte, dass bei alten Sendungen z.B. das WWF Logo durch eine schicke Pixellandschaft oder einen Weichzeichnerbalken ersetzt wurde.
Damit bloß alles den Richtlinien entspricht.
2002 folgte eine weitere Klage auf 360 Millionen Dollar (!) vom Panda aufgrund der Namensrechte, die allerdings im Sande verlief. Seitdem kebbeln sich beide Organisationen darum, wer nun was darf.
Die Seite wwf.com, die ja ursprünglich absoluter Stein des Anstoßes war, liegt übrigens brach. Die will anscheinend doch keiner mehr.
Für mich ist die ganze Angelegenheit eigentlich eine hochgeschaukelte Bagatelle. Wenn ich tierschützerisch unterwegs sein will, sind mir schwitzende halbnackte Männer recht egal. Dass aus dieser Angelegenheit aber etwas geworden ist, das sich jahrelang gerichtlich hinzog - und somit Unsummen von Geld verschlang - ist genau das, was den WWF für mich absolut nicht unterstützenswert macht.
Eine Bagatelle, ja. Aber wenn es mit solchen Kleinigkeiten schon anfängt, frage ich mich halt, wie dann bei größeren Dingen vorgegangen wird.
Die ARD-Doku hat es mir gezeigt. Nicht mal wirklich aufgrund der gesehenen Bildern, sondern lediglich durch die Aussagen von der Biomassebeauftragten.
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